🕵️ Minett Escape Games - Outdoor-Spielspaß für Jugendliche 🏆 🦇 Entdeckt unser Minett Natur an Ëmwelt Léier Lab 🌿 🚶 MINETT TRAIL - 90 km Wanderweg durch unser Biosphärenreservat
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Minett Mash-Up: Jan Herr X Léiffrächen

Biodiversität und Management der Minetter Tagebaugebiete

Der Minett Mash-Up ist der Wanderpodcast aus dem Minett: jeden Monat mit einem Gast / einer Gästin und an einem anderen Ort. In diesem Jahr drehen sich unsere Gespräche um die Geschichte der Hochöfen, der Minen und der Tagebaugebiete – und auch um die Transformation des „Bassin Minier“ zu einem UNESCO-Biosphärenreservat.

Unsere „Minett-Location“ des Monats: Léiffrächen

Für diese Episode sind wir im Februarregen in die Léiffrächen gefahren – eine der 6 Kernzonen der Minett UNESCO Biosphere und gleichzeitig ein Ort, an dem natürliches und industrielles Erbe auf ganz besondere Weise zusammentreffen.

Im Podcast sprechen wir darüber, warum gerade die Léiffrächen als Kernzone so spannend ist: Als ehemaliges Bergbaugebiet zeigt sie, wie postindustrielle Landschaften zu wichtigen Rückzugsräumen für Fauna und Flora werden können. Gleichzeitig stellt sich hier ganz konkret die Frage, wie man Naturschutz, öffentlichen Zugang und den Erhalt der industriellen Erinnerung unter einen Hut bringt.

Unser Gast: Jan Herr

Unser Gast ist Jan Herr, Biologe bei der Naturverwaltung und Animateur des COPIL Natura 2000 Minetter Dagebausgebidder. Mit ihm schauen wir in dieser Episode des Minett Mash-Up hinter die Kulissen: Was bedeutet es, solche Gebiete im Alltag zu managen? Und wie sieht ein Managementplan für ein Naturschutzgebiet eigentlich aus?

Im Gespräch geht es auch um folgende Punkte:

  • Was an der Léiffrächen anders ist als in anderen Kernzonen
  • Welche Elemente der Biodiversität hier besonders wichtig sind – auch im Kontext des Natura-2000-Programms der EU.
  • Ob die Renaturierung alter Bergbaustandorte aus biologischer Sicht ein Erfolg ist und warum man in „postindustriellen“ Landschaften manchmal von einer spezifischen Biodiversität sprechen kann.
  • Warum es manchmal so aussieht, als wäre eine Fläche „mit dem Bagger durchgepflügt“ worden – und warum es für den Naturschutz trotzdem (oder gerade deshalb) wichtig sein kann, regelmäßig einzugreifen.
  • Was die größten Herausforderungen für die Kernzonen der Minett UNESCO Biosphere in Zukunft sind: Klimawandel, Siedlungsdruck, Lichtverschmutzung – oder doch etwas ganz anderes?

 

Als kleines Natur-Highlight kommt natürlich auch das Bëschléierchen (alouette lulu) in dieser Episode des Minett Mash-Up nicht zu kurz: Wir stellen es kurz vor – für alle, die es noch nicht kennen – und auch unsere „Minetter Schafe“, die Naturschützer auf vier Beinen, stellen wir im Gespräch mit Jan Herr vor.

Neben den fachlichen Fragen gibt es auch eine persönlichere Seite: Jan erzählt, wie sein Weg ausgesehen hat, und wir sprechen darüber, wie man „abschaltet“, wenn die Natur gleichzeitig Arbeitsplatz ist.

Unser Quiz:

Die Léiffrächen ist als Kernzone ein besonders wichtiger Teil der Minett UNESCO Biosphere. Wie groß ist die Kernzone Léiffrächen?

  • 112 ha
  • 306 ha *
  • 601 ha

Die „Léiffrächen“ in Kayl ist eine nationale Wallfahrts- und Gedenkstätte mit einer Marienstatue, die als zweite Schutzpatronin der Bergleute verehrt wird und sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Pilgerort entwickelt hat. Wie alt ist die Wallfahrt zur Léiffrächen in Kayl laut dokumentierter Geschichte?

  • Sie begann im 20. Jahrhundert in den 1930er Jahren
  • Sie reicht bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück *
  • Sie begann im Jahr 1901 nach einem Kapellenbrand

Welches wichtige Bildungsprojekt im Minett hat das Ziel, Kinder und Erwachsene für Umwelt und Biodiversität zu sensibilisieren?

  • MiNELL – Minett Natur an Ëmwelt Léier Lab*
  • Kinderuni
  • Minett Biosphär Festival

 

© Minett UNESCO Biosphere

Links to the topics of this episode:

 

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