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Minett Mash-Up: Carlo Pallucca X Héichuewen B

Eine Reise in die Vergangenheit des Hochofens B mit Carlo Pallucca

 

Auch 2026 setzen wir den Minett Mash-Up fort, den Wanderpodcast aus dem Minett. Jeden Monat mit einem Gast und von einem anderen Ort.

In diesem Jahr drehen sich unsere Gespräche um die Geschichte der Minen, der Schmelzwerke und der Tagebaugebiete – und auch um die Transformation des „Bassin Minier“ in ein UNESCO-Biosphärenreservat. Der rote Boden des Minett steht im Mittelpunkt unseres industriellen Erbes, und für diese Episode machen wir eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997.

Wie gewohnt wurde diese Episode mit der Unterstützung unserer Partnerorganisationen realisiert: dem Centre National de la Culture Industrielle (CNCI) und dem MUAR – Musée vun der Aarbecht.

Unsere „Minett Location“ des Monats: Der Hochofen B

Für diese Episode befinden wir uns im Restaurant SCHMELZ am Fuße des Hochofens B in Belval. Dieser Ort ist historisch: Hier wurde 1997 die letzte Schicht im noch aktiven Hochofen gefahren.

Heute sieht es hier völlig anders aus. Wo früher die Hitze des geschmolzenen Eisens zu spüren war, kann man heute ein Bier trinken oder einen Snack essen. Entlang der Hochöfen, wo einst schwer gearbeitet wurde, flanieren heute Studenten, gibt es Geschäfte und wohnen Menschen. Die Transformation von Belval ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie industrielle Brachflächen neu genutzt werden können – ohne ihre Geschichte zu vergessen.

Unser Gast: Carlo Pallucca

Unser Gast ist Carlo Pallucca – ein Mann, der die Geschichte des Minett nicht nur aus Büchern kennt, sondern selbst mitgeschrieben hat.

Carlo war einer der Arbeiter, die bei der letzten Schicht des Hochofens B im Schmelzwerk der ARBED Belval im Jahr 1997 gearbeitet haben. Er ist damit Zeitzeuge eines historischen Moments: dem Ende einer Ära, die die luxemburgische Industrie über Jahrzehnte geprägt hat.

Carlo teilt mit uns seine ganz persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Gefühle aus dieser Zeit. Im Gespräch mit ihm gehen wir auf Fragen ein wie:

  • Wie sah ein „typischer Arbeitstag“ am Hochofen B aus?
  • Was waren die größten Herausforderungen im Alltag?
  • Wie hat die Arbeit am Hochofen die Menschen körperlich und mental beeinflusst?
  • Wie war es mitanzusehen, dass der Hochofen C demontiert wurde – und zu wissen, dass man beim Ende einer Epoche dabei ist?

Unser Quiz:

Die Wiege der Eisenindustrie im Minett liegt in Lasauvage. Hier stand der erste Minetter Hochofen. In welchem Jahr wurde er gebaut?

  1. Um 1625 *
  2. Um 1751
  3. Um 1817

In Belval gab es drei große Hochöfen: A, B und C. Warum wird der Hochofen B oft als „der Mittlere“ bezeichnet?

  1. Weil er geografisch in der Mitte stand
  2. Weil er chronologisch zwischen Hochofen A und C gebaut wurde
  3. Weil er die mittlere Produktionskapazität hatte *

Wann wurde der Hochofen B in Belval gebaut?

  1. 1964 *
  2. 1970
  3. 1974

 

© Minett UNESCO Biosphere / MUAR – Musée vun der Aarbecht

Links zu den Themen dieser Episode:

  • Schmelz: Restaurant am Fuße des alten Hochofens
  • Uni Lëtzebuerg: Die Universität Luxemburg, erbaut auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks in Belval
  • Rockhal: Konzerthalle in Belval, das erste Gebäude, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist
  • Vëlodukt: Fahrradbrücke, die den Stadtteil Belval mit dem Zentrum von Esch-Alzette verbindet
  • Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Ehemaliges Stahlwerk im Saarland
  • Lycée Emile Metz: Privatschule, in der ARBED früher junge Menschen ausbildete
  • Héichuewen C: Größter Hochofen, der jemals in Luxemburg in Betrieb war
  • Belval en métamorphose: Buch der CNCI über die Geschichte von Belval

 

Kontakiert uns:

    +352 26 17 97 1