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20 Jahre PRO-SUD – Lydia Mutsch (2004/2014)

Das regionale Denken fördern

 

Im Oktober 2004 wurde das zweite Präsidium von PRO-SUD unter dem Vorsitz von Lydia Mutsch gebildet. Es wurde mit sofortiger Wirkung ein Managementteam gebildet, um das Arbeitsprogramm des Gemeindesyndikats umzusetzen.

Das regionale Denken musste erst in den Köpfen der Menschen verankert werden. Es gab viele Veranstaltungen in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern, über die man auf der Zukunftskonferenz gesprochen hatte. PRO-SUD arbeitete mit den Händlern in den Stadtzentren zusammen und war auch im Bereich des Tourismus aktiv. Das regionale Tourismusbüro (ORT) gab es noch nicht.

Eine Fotoausstellung mit dem Titel „Die Region in zwanzig Jahren” nahm die spätere Ausrichtung des Syndikats vorweg. Die Einwohner waren aufgefordert worden, sich ihre Region in zwanzig Jahren vorzustellen. Schon damals gab es Fotos, auf denen sich die Industrie mit der Natur vermischte. Die Vernissage im SKIP im August 2006 war ein Erfolg. Im Jahr 2014 fanden im Rahmen von SudTEC neun Workshops mit insgesamt 1.224 Schülern aus der Südregion statt. Dieses Programm sollte Kinder auf spielerische Weise an Wissenschaft und neue Technologien heranführen.

Erfolgreiche Projekte waren unter anderem die Bündelung von Dienstleistungen, etwa durch den gemeinsamen und nachhaltigen Kauf von Papier oder durch eine regionale – und nicht kommunale – Vereinbarung über den Einsatz des individuellen Nachtbusses „Night Rider”, der keine festgelegte Strecke oder Haltestellen hat. Außerdem wurde die „Night Card Sud” eingeführt, ein von den Gemeinden im Süden finanzierter Fahrausweis für den Night Rider.

Zudem wurde damals eine regionale Beobachtungsstelle eingerichtet: Das ermöglichte die Analyse von Daten (z. B. demografische Daten) zu verschiedenen Themen der Raumentwicklung. Auf diese Weise konnte man Entwicklungen einschätzen und die Gemeinden bei ihren Vorbereitungsstudien für die PAG (Allgemeine Bebauungspläne) unterstützen.